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HIROSHIGE   

Utagawa Hiroshige (1797-1858)

Ando Hiroshige wurde 1797 unter dem Namen Andô Tokutarô in Yayosugashi, dem Hauptquartier der Feuerwehr von Edo geboren. Sein Vater Tanaka Gen’emon, Sohn eines niederen Samurai, wurde von der Familie Andô adoptiert und war somit Träger eines erblichen Amtes eines Feuerwehroffiziers. Im Todesjahr seiner Eltern (1809) übernahm er das erbliche Feuerwehrsamt seines Vaters. Dieses trat er schon nach kurzer Zeit zu Gunsten seines Onkels Ando Tetsuzo ab, bis 1833 sein Sohn Nakajirô volljährig wurde und das Amt übernahm. Das Amt des Inspektors der Flussläufe behielt er jedoch, da es ihm die Reise in alle Provinzen des Tôkaidô ermöglichte.
Sein Talent zeigte sich schon früh. Bereits im Alter von 10 Jahren hatte er die Prozession einer Gesandtschaft der Ryûkyû-Inseln portraitiert. Seinen ersten Unterricht erhielt er von Okajima Rinsai, einem Maler der Kanô-Schule, der ebenfalls ein Feuerwehrsamt bekleidete.
Bereits 1809 versuchte ihn Rinsai in der Utagawa-Schule unterzubringen. Jedoch wies ihn damals Toyokuni (1769-1825) ab. Danach versuchte er es bei Toyohiro (1773-1828), der zuerst auch ablehnte, aber dann nach einem persönlichen Treffen mit Hiroshige doch noch zustimmte und ihn in sein Atelier aufnahm. Schon ein Jahr später erwarb er sich den Schulnamen „Utagawa“ und als persönlichen Namen „Hiroshige“, der sich aus dem letzten Zeichen von Toyohiros Namen (hiro) und einer alternativen Leseweise des ersten Zeichens des Namens Jûemon (jû = shige) zusammensetzt. Jûemon war Hiroshiges Jugendname.
In seinen ersten Jahren stellte er hauptsächlich Arbeiten im traditionellen Stil der Utagawa-Schule her. Dies waren vor allem Frauen- und Schauspielerdarstellungen, sowie Buchillustrationen. Als sein Lehrer Toyohiro 1828 starb, lehnte Hiroshige die ihm angetragene Nachfolge als Toyohiro II ab. Dies geschah wohl aus dem Grund, dass er mit der Tradition brechen und auch den Namen seines Meisters nicht beschmutzen wollte. Als dessen Nachfolger hätte er dessen Tradition und Schule weiterführen müssen und hätte so seine so verehrten Landschaftsdarstellungen nie herstellen können. 1831, also ein knappes Jahrzehnt nach Hokusais Erfolg der „36 Ansichten des Fuji“, erschien Hiroshiges erste bedeutende Landschaftsserie, die 10 Blatt umfassende „Tôto Meisho“ (Berühmte Orte der Osthauptstadt).
Im Jahre 1833 begleitete er in offiziellem Auftrag die alljährliche Reise des Shôguns nach Kyôto und lernte so den Tôkaidô kennen. Anhand seiner während der Reise angefertigten Skizzen erschien 1834 bei dem Verlag Hoeidô die Serie „Tôkaidô gojûsan tsugi no uchi“ (Die 53 Stationen des Tôkaidô), die ihn über Nacht berühmt machte.
1839 starb Hiroshiges erste Frau und Mutter seines Sohnes Nakajirô. Bald darauf heiratete Hiroshige Oyasu, eine fast 20 Jahre jüngere Bauerntochter aus der Nähe von Hamamatsu.
Als Flussinspektor unternahm Hiroshige ab 1841 zahlreiche Reisen in verschiedene Provinzen Japans. Es gelang ihm glücklicherweise immer seine Berufsreisen mit seinen Kunstreisen zu verbinden. Die auf diese Weise gesammelten Motive fanden in immer wieder neuen Landschaftsserien ihre Umsetzung und seine aufs Genaueste geführten Reisetagebücher halfen ihm, das Gesehene getreu umzusetzen. Die vereinzelt erhaltenen Reisetagebücher geben noch heute Aufschluss über seine großes Interesse für die örtlichen Sehenswürdigkeiten und Gebräuche, sowie seiner Freude an Geselligkeit, guten Speisen und Getränken.
1845 starb auch sein Sohn Nakajirô. Hiroshige adoptierte daraufhin seinen Schüler Shigenobu, den späteren Hiroshige II, und 1851 das sechsjährige Mädchen Otatsu. Nach Hiroshiges Tod heirateten die beiden. 1865 wurde die Ehe jedoch wieder gelöst, Hiroshige II gab den berühmten Namen wieder auf und Otatsu heiratete Shigemasa, einen weiteren Schüler des Meisters, der sich von da an Hiroshige III nannte.
Hiroshige selbst starb 1858 im Alter von 62 Jahren während einer Cholera-Epidemie. Das von Kunisada I (= Toyokuni III, 1786-1864) geschaffene Totengedächtnisblatt zeigt ihn mit geschorenem Haupt in einem mit seinem Hiro-Wappen geschmückten Priestergewand und mit einem Rosenkranz in der Hand (einem häufig geübten Brauch entsprechend war Hiroshige 1847 in den Priesterstand eingetreten). Neben einer Lobrede seines Freundes Tenmei Rôjin steht sein eigenes Abschiedsgedicht:







Azuma-ji e Im Osten
Fude o nokoshite lasse ich meinen Pinsel zurück
Tabi no sora auf der Reise
Nishi no mikuni no des Westlands
Natokoro o min berühmte Orte zu schauen
Hiroshige Hiroshige

last updated by mh! at 04.09.2007 09:54

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